Verlassene Orte: Symbiose von Zerfall und Schönheit

Der französische Fotograf Jonk fuhr über 5.000 Kilometer durch Südosteuropa. Sein Thema? Jugoslawische Denkmäler, auf serbisch „Spomenik“ genannt. Erbaut in den 1960er- und 70er-Jahren unter Tito, erinnern diese Denkmäler an den kommunistischen Widerstand während der deutschen Besatzung. Auf bizarre Weise streben die grauen Giganten gen Himmel und sind teilweise nur schwer zugänglich.

Während die Bildhauer und Architekten variieren – der kommunistische Diktator beauftragte die besten des Balkans –, gedenken alle Denkmäler an Kampfstätten oder ehemalige Konzentrationslager aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Obwohl in den 1980er-Jahren viele Besucher kamen, Schulklassen ebenso wie Touristen, sind heute zahlreiche Gedenkstätten verwaist und schlecht erhalten. Jonk beleuchtet sowohl den Zerfall als auch die Schönheit dieser Skulpturen, die ab den 1990er-Jahren ihrem Schicksal überlassen sind.  

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Fotos: © Jonk