Terminal mit besonderer Ausstrahlung

Nachdem der Passagierterminal des Wellington International Airport saniert wurde, besticht er mit seinem einzigartigen und innovativen Design. Das Projekt umfasste 3.500 Quadratmeter, davon gehörten 1.017 Quadratmeter zur neu erschlossenen Fläche – mitgedacht werden mussten Einzelhandel, Passagierbereiche und acht statt bisher sechs Zugänge zu den Flugzeugen. Zudem sollte durch die einzigartige, kantige Ästhetik ein unvergessliches Besuchererlebnis geschaffen werden.

Damit das bestehende Flughafengebäude während des Baus voll funktionsfähig bleiben konnte, wurde das neue Terminalgebäude als eigenständige Struktur erbaut und durch eine Glasverbindung strategisch mit den umliegenden Strukturen verknüpft. Die organische Unregelmäßigkeit des Umrisses erinnert an einen rätselhaften Felsen - eine Analogie zur geologischen Vergangenheit des Landes, die die zerklüftete Küste bei Wellington widerspiegelt. Eine radikale Abkehr von der üblichen Flughafenarchitektur, die eher Leichtigkeit, eine Qualität des Fliegens, abbilden soll.

Im Gegensatz zu den meisten anderen internationalen Flughäfen strahlt das Innere dank honigfarbener Gestaltung und einem Wechsel aus dunklen Tönen und hereinbrechendem Licht Wärme aus. Die Räume entfalten sich auf verschiedenen Ebenen, die mit einer Reihe von Rampen sanft moduliert sind. Das Kupfer-Finish des Terminals bietet eine unvergleichliche Haltbarkeit in der Umgebung von Seeluft und Abgasen. Zugleich verstärkt die oxidierende Patina, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat und weiter verändert, die metaphorischen Bezüge zur felsigen Geologie der Region, von der das Projekt inspiriert ist.

Bilder: © Patrick Reynolds

emcowater

Ein ganz anderes Flughafenprojekt wurde am Frankfurter Flughafen realisiert - dort wurde zur natürlichen Wasseraufbereitung das System "emco narewa" von emcowater eingesetzt.